Hallo Kids! Hallo liebe Eltern, Großeltern, Kindergärtner:innen und auch hallo an alle anderen, die auf unserer Website gelandet sind! 

Die Idee

Die Teddyklinik ist das Krankenhaus für alle Arten von verletzten Kuscheltieren! Ob der typische Teddybär, eine Giraffe, ein Pinguin oder auch ein Roboter – alle Kuscheltiere werden von unseren Teddydocs untersucht und behandelt!

Klingt im ersten Moment etwas seltsam – ist es aber gar nicht.
Ziel des Teddybärenkrankenhauses ist es, Kindern im Kindergartenalter, die Ängste vor dem Krankenhaus und den Ärzt:innen zu nehmen. Einige Kinder haben bereits den ein oder anderen unangenehmen Kontakt zu der Person „im weißen Kittel“ gemacht – Wir wollen den Kindern zeigen, dass ein Besuch in der Praxis auch spannend und spaßig sein kann und die Impfspritze, sowohl dem Teddy, als auch einem selbst gar nicht immer so weh tun muss.

 Genau diese negativen Erfahrungen will die Teddy-Klinik beseitigen, denn die Kinder erleben den Ablauf einer „Untersuchung“ nicht an sich selbst, sondern können die ganze Situation ohne Angst betrachten.

Es geht also in der Teddy-Klinik nicht wirkliche um die medizinische Untersuchung, sondern vielmehr um das Erleben des Arzt-Patienten-Verhältnis ohne beängstigende Einflüsse.

Der Ablauf

Die Kinder werden normalerweise bereits einige Tage vor der eigentlichen Teddyklinik von unseren Teddy-Docs im Kindergarten besucht. An diesem Tag bringen sie bereits ihr Lieblingskuscheltier, also den eigentlichen Patienten mit. Durch die enge Bindung zu ihrem flauschigen Wegbegleiter sind die Kinder  meist sehr interessiert, wie die Teddy-Klinik abläuft und wie unsere Teddy-Docs die kleinen Lieblinge wieder gesund bekommen.

Jedes Kind denkt sich im Vorfeld für sein Kuscheltier eine Erkrankung aus – das fängt bei dem gebrochenen Bein der Giraffe an und geht bis zu Bauchschmerzen beim Affen.
Am eigentlichen Tag der Teddy-Klinik kommen die Kinder dann mit ihrem Kuscheltier in die Notaufnahme der Teddyklinik:
Hier starten die Kinder direkt in das kleine Abenteuer –  die Kuscheltiere werden untersucht, geröntgt, abgehört und wenn nötig sogar operiert. Dabei können die Kinder entweder zuschauen oder sogar selbst Hand anlegen, um den Teddy wieder gesund zu machen.
Selbstverständlich sind die Kinder zu keinem Zeitpunkt alleine und werden immer von den erstbehandelnden „Teddydocs“ durch alle Untersuchungen begleitet.

Die Teddydocs sind Medizinstudierende der Justus-Liebig-Universität Gießen, die vorher nochmals extra von Ärzt:innen der Kinderklinik in Zusammenarbeit mit der Fachschaft Humanmedizin vorbereitet werden, um einen möglichst angemessenen und guten Umgang mit den Kindern zu haben. 

Wir kommen aus den verschiedensten Semestern und haben uns im Rahmen dieses Projekts zusammengefunden, weil wir Lust haben einen schönen bunten Tag für Kinder zu gestalten, der zugleich einen pädagogisch wertvollen Einblick in die Welt der Medizin gibt.

Das  Teddybärenkrankenhaus

Die Teddyklinik findet normalerweise jedes Jahr für einen Tag in Gießen vor dem Geographenschloss (beim Wochenmarkt, Senckenbergstraße) statt. Die Klinik selbst besteht aus mehreren Zelten, in denen die einzelnen Abteilungen (Wartezimmer, Untersuchungszimmer, OP, Apotheke etc.) untergebracht sind.